Buben-Diskriminierung

By 17. August 2019Berufsbildung, Blog

Der nationale Zukunftstag, „ein interkantonales Kooperationsprojekt der kantonalen Gleichstellungsbüros- und Kommissionen“ hat zum Ziel, die Gleichstellung von Mann und Frau bei der Berufswahl zu fördern. Dabei beruft sich das vom Bund unterstützte Projekt auf Art. 8 der Bundesverfassung, welcher postuliert, dass Mann und Frau gleichgestellt sind. Ursprünglich war der Tag nur für Töchter, die Verantwortlichen haben dann aber wohl gemerkt, dass Gleichstellung und die einseitige Ausrichtung nur auf Mädchen ein Widerspruch darstellen. Mittlerweile sind auch Buben mit von der Partie. Soweit, so gut.

Nun wurde das Rad der Zeit aber wieder zurückgedreht und die Projektverantwortlichen überborden. Typische Männerberufe wie Bauer oder Schreiner dürfen nur von Mädchen besucht werden, typische Frauenberufe wie Pflegerin oder Coiffeuse nur von Knaben. Ich habe davon erfahren, weil mein Sohn entweder bei einem Bauernhof oder einer Schreinerei einen Augenschein nehmen wollte, dies aber nun nicht möglich ist. Sein Pech: Er ist ein Knabe.

Buben und Mädchen werden damit systematisch vom „Schnuppern“ bei gewissen Berufen ausgeschlossen. Und dies mit der Brechstange. Mit der Gleichstellung von Mann und Frau hat ein solcher Unsinn nichts zu tun. Das Vorgehen ist schlichtweg dilettantisch. Mir ist der Kragen geplatzt, als ich davon gehört habe. So etwas kann nicht hingenommen werden, denn natürlich werden auch die Mädchen diskriminiert. Was viele Zwangsapostel nicht begreifen: Mit staatlichem Zwang kann man die natürlichen Neigungen der Geschlechter, gewisse Berufe wählen, nicht abwürgen.

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