Der Sommer ist wieder da. Und mit ihm die ersten Hitzetage. Mit der Erderwärmung werden auch die Sommer in unseren Breitengraden heisser und trockener werden, als uns lieb ist. Der Sommer 2018 hat dafür einen Vorgeschmack geliefert.

Aus meiner Sicht gilt es nun an zwei Fronten noch aktiver zu werden.

Einerseits müssen wir marktwirtschaftliche Instrumente forcieren, welche das Verhalten der Menschen in Richtung eines reduzierten CO2-Ausstosses lenken. Wichtig hierbei: Die Massnahmen müssen den sogenannten „externen Kosten“ des CO2-Aussstosses einen Preis verleihen, damit sich das Verhalten der Konsumenten ändert. Das ist keine neue Erkenntnis. Die Volkswirtschaftslehre spricht seit über 30 Jahren davon. Weiter kann und soll an der Technik geforscht werden, wie wir ein gutes Leben führen können und gleichzeitig weniger CO2 zu produzieren.

Andererseits bin ich aber auch davon überzeugt, dass wir den „tipping point“, auf welchem ein System kippt, überschritten haben. Die Reduktion der Temperatur auf unserem Globus ist wohl für die nächsten 50-100 Jahre eine Illusion. Solange in den Schwellenländern Milliarden von Menschen nach einem besseren Leben und mehr Wohlstand streben, werden sie auch ihren CO2-Ausstoss erhöhen.

Deshalb müssen wir uns auch überlegen, wie wir mit der zunehmenden Hitze umgehen.

Hier ist die Technik gefordert, aber auch ganz profane Methoden wie das führen eines eher mediterranen Arbeisstiles können Abhilfe schaffen. Gewisse Leute mag dies freuen, gewisse eher bedrücken. Darum herumkommen werden wir aber wohl nicht.

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