Manchmal wähnt man sich als Freisinniger in einem permanenten Abwehrkampf gegen irgendwelche utopischen, ja „kurrligen“ Ideen.

Neben den ständigen Angriffen der Linken auf unsere bewährtes, notabene den Sozialstaat finanzierendes Wirtschaftssystem, kommt nun aus einer diffusen Ecke die sogenannte „Vollgeld-Initiative“, welche unser bewährtes Geldsystem komplett und ohne Not auf den Kopf stellen möchte.

Diese Initiative ist klar abzulehnen.

Warum? Die Überlegungen zum Kernanliegen kann ich zwar nachvollziehen. Aber die Initiative ist utopisch, weil die Schweiz nicht als einziges Land der Welt ein System einführen kann, welches geldpolitisch völlig quer in der Landschaft liegt. Die Materie ist komplex, weshalb ich hier nicht einen Sermon darüber schreiben möchte – obwohl ich als ehemaliger Bänkler darauf durchaus Lust hätte.

Beat Kappeler geht in seinem heutigen Kommentar sehr gut darauf ein, warum mit der Initiative kein Problem gelöst, sondern andere, gravierende Probleme geschaffen würden.

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