In einigen Stunden werden wir wissen, ob England die EU verlassen wird, oder nicht. Auf den ersten Blick ist dieser „Brexit“ eine kleine Katastrophe. Aber wie sieht es langfristig aus?

Ehrlich gesagt, wäre das wahrscheinlich gar nicht so schlimm. Einerseit für England, andererseits für die zukünftige Entwicklung der EU und die Schweiz als Nicht-Mitglied. Denn ein Brexit würde die EU zurück zu ihren Wurzeln führen – eine Wirtschaftsunion. In den letzten 20 Jahren ist die Union zu weit gegangen. Einerseits ist der grenzenlose Personenverkehr und die Währungsunion in der aktuellen Gestalt nicht zukunftsfähig. Die EU wird sich überlegen, was sie machen muss, um zukunftsfähig zu bleiben.

Wenn am 24. oder 27. Juni die Börsen in Europa wieder öffnen, werden diese im Falle eines Brexit sicherlich fallen. Aber warum eigentlich. Ist die Selbständigkeit für England mittelfristig negativ? Ich denke nicht. Die Schweiz ist ein gutes Beispiel.

Bevor das Resultat bekannt ist, wage ich die Prognose, dass ein Brexit schon nach einem Jahr „verdaut“ und die Wiederbesinnung der EU mittel- bis langfristig positiv für die Realwirtschaft sein wird. Er wird wichtige Reformen anstossen. Und das ist langfristig gut. Wir werden sehen. Das Thema wird weiterverfolgt.

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