Wer, denken Sie, ist sozialer: Der Präsident der SP Schweiz oder ich? Die Antwort ist klar: ich, Arno Grüter, Nationalratskandidat der Freisinnig-Demokratischen Partei. Wahrscheinlich runzeln einige nun die Stirn, weil die FDP vor allem von linker Seite als nicht sozial gebrandmarkt wird. Dem widerspreche ich entschieden. Ich betrachte mich als sehr sozialen Menschen und die Pseudo-Sozialen als asozial. Gemäss Duden bedeute das Adjektiv asozial „die Gemeinschaft, Gesellschaft schädigend.“ Und genau das machen die Sozialisten, denn es zerstört in der mittleren und längeren Frist eine Gesellschaft, wenn man ständig immer fordert und Geschenke verteilt, welche andere bezahlen müssen. Die Anderen – das sind in erster Linie die Steuerzahler und die zukünftigen Generationen. Schlägt man am Morgen die Zeitung auf, wird einem von den Forderungen verschiedenster Gruppen fast schwindlig.

Die einen fordern Das, die anderen Dies. Und alles kostet zwar immer Geld, aber bezahlen sollen die Anderen.

Auch ständig Forderungen ohne konkret umsetzbare Lösungen setzt die andere „S-Partei“, die SVP, in die Welt. Die anderen sollen dann schauen, wie die Probleme gelöst werden. Beispiel: Masseneinwanderungs-Initiative.

Es gibt einen guten Grund, weshalb ich als politisch rechts der Mitte politisierender Mensch nicht in der SVP bin. Ich halte nichts davon, Probleme nur – oftmals polemisch – aufzugreifen, dann aber nichts zur Lösung beizutragen oder dogmatisch an seiner Position festzuhalten. Die SVP ist auch bei mir auf der Türschwelle gestanden. Aber ich wechsle der politischen Karriere wegen nicht die Partei. Das war die letzten paar Jahre nicht immer einfach – die FDP hatte ein Identitätsproblem. Aber ich bin stolz darauf, immer für diejenige Partei unterwegs gewesen zu sein, deren Werte auch meine Werte sind. Langsam zahlt sich das aus.

Die FDP ist diejenige Partei, welche nicht nur fromme Wünsche in die Welt setzt, sondern sich überlegt, wie wir in der Schweiz ein gutes Leben führen können, ohne dass wir unseren Kindern und Kindeskindern einen Schuldenberg aufbürden und die Selbstverantwortung durch den Staat ersetzen. Sie bringt auch nicht immer nur Probleme auf, sondern sie bemüht sich um Lösungen.

So zu politisieren macht Spass. Mag sein, dass die beiden S-Parteien beide auch Wähleranteile dazu gewinnen werden. Aber soziale – sprich: nicht asoziale Politik zu betreiben, ist eine grosse Motivation, noch lange für unsere Freiheit, den Fortschritt und eine gesunde Portion Gemeinsinn unterwegs zu sein. Denn Gemeinsinn – also das Handeln für die Gemeinschaft – ersetzt in vielen Teilen der Gesellschaft den Staat. Auch hier gilt: Nicht immer vom Staat fordern, sondern zuerst selber handeln.

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