Heute bin ich auf eine interessante Bewegung aufmerksam gemacht worden: Energy for Humanity.

Dies ist die “weltweit erste pro-Kernenergie-NGO”. Ich bin nicht ein besonderer Freund von Kernenergie, aber ich bin ein dezidierter Gegner von dogmatischem Kernenergie-Bashing. Es wird in absehbarer Zukunft nicht ohne Kernenergie gehen und deshalb müssen wir uns damit auseinander setzen, wie wir die nächste Generation der Kernenergie nutzen können, um CO2-neutral Energie herstellen zu können.

Denkverbote nützen dabei gar nichts. Sie sind sogar kontraproduktiv. Noch immer wenn es Denk- oder Redeverbote gegeben hat, war das Resultat suboptimal. Es steht ausser Frage, dass wir sichere Energie herstellen müssen.

Per se aber gewisse Energiequellen als gut oder schlecht abzustempeln, führt nicht zum Erfolg. Stattdessen müssen wir vorwärts schauen und zukunftsgerichtet forschen. Dies ist einer der Kernpunkte der FDP: Wir müssen den Fortschritt zulassen. Insbesondere in der Energiefrage.

Die Energiestrategie 2050 ist ein Kind des Wahlkampfes 2011 und eine Affekthandlung des Parlaments nach den Ereignissen in Fukushima. Es ist nun an der Zeit, die Vorlage zu analysieren und realistisch auszugestalten. Das ist Sache der Spezialisten. Dabei muss dem Markt und der Innovation Vorrang gelassen werden. Und: Das Volk muss darüber entscheiden können. Zu weitreichend sind die Konsequenzen. Es darf nicht sein, dass die Energiestrategie 2050 ein Projekt von ein paar wenigen Parlamentariern wird. Die Diskussion darüber muss geführt werden. Nicht nur in Bern, sondern in der ganzen Schweiz. Es ist eine spannende und sehr wichtige Diskussion.

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