Im heutigen Feutillon der NZZ schreibt Claudia Wirz einen guten Artikel mit dem Titel „Das Land, wo die Neurosen blühn„.

Sie schreibt mir aus dem Herzen. Denn: Mit den immer mehr staatlichen Eingriffen in unser Leben bildet der Staat ein Netz, welches in letzter Konsequenz Egoismus und Narzissmus fördert. Die Eigenverantwortung kann gleich im Kreissaal deponiert werden, der Staat sorgt dafür, dass wir uns immer und überall wohlfühlen können und dürfen. Eine sehr bedenkliche Entwicklung. Insbesondere den sozial Veranlagten sollte zu denken geben, dass übertriebener Staatsinterventionismus schlussendlich zu einem weniger sozialen Verhalten der Leute führt. Die FDP setzt sich für wenig Staat ein, denn damit wird der wahre Gemeinsinn zulasten des Egoismus und der Selbstverwirklichung gefördert. Echtes soziales, altruistisches Verhalten ist instrinsisch motiviert, und nicht staatlich konstruiert.

Zu guter letzt: Ich fühle mich in keiner Weise diskriminiert oder in meiner Persönlichkeit verletzt. Nicht als Glatzenträger, nicht als Ernährer einer 5-köpfigen Familie; nicht, weil ich ins Militär musste; nicht, weil ich Rückenschmerzen habe etc. etc. Ich finde mich damit ab und schaue, dass ich eigenverantwortlich meinen Beitrag an die Gesellschaft leisten kann. Ohne Staat, bitte.

 

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