Warum sollte bei Fernsehen und Radio ein anderes System gelten, als bei den Zeitungen?

Ich abonniere und bezahle diejenigen Zeitungen, welche ich will. Und wenn ich sie nicht mehr will, verlängere ich das Abo nicht mehr. Ganz einfach.

In der Schweiz gibt es ja auch keine „Staatszeitung“ und wir leben sehr gut damit.

In Zeiten von „Video on Demand“ ist eine Mediensteuer à la Billag schlichtweg nicht mehr zeitgemäss, und bislang hat mir niemand erklären können, was genau staatliches Fernsehen und Radio bringen soll, was Private nicht auch bieten. Ganz im Gegenteil: Mittlerweile haben wir ja fast alle ein Smartphone im Sack und sind „real-time“ im Bilde, was läuft, wenn es dann einmal brennen sollte. Der Staat verzerrt den Medienmarkt. Und was noch viel schlimmer ist: auch den Werbemarkt, welcher für private „Content“-Produzenten eine wichtige Lebensader ist und auch bleiben wird.

Die „NoBillag“-Initiative wird gute Chancen haben. Die Argumente für ein Weiterbestehen von SRF als pflichtfinanzierter, staatlicher Medienkoloss sind immer schwieriger auszumachen.

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