Am 6. Oktober 2017 durfte ich zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Chamer Politik an der „Mini-Arena“ der 3. Kunst- und Sportklasse in Cham teilnehmen. Zum Abschluss der Staatskunde-Woche stand das Thema „Ausländer- und Asylpolitik“ auf der Agenda.

Ich finde es sehr gut, wenn die Volksschule das Thema Staatskunde ernst nimmt und sich die Jugendlichen einmal ernsthaft mit der Schweizer Politik auseinandersetzen müssen.

Es ist meine grosse Hoffnung, dass dies auch an anderen Schulen „praktiziert“ wird und die Politik so nicht ein theoretisches Konstrukt aus der Zeitung bleibt.

Mir hat es auf alle Fälle grossen Spass gemacht, mich mit den Jugendlichen auszutauschen und mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Parteien über ein sehr wichtiges Thema zu unterhalten, welches aus meiner Sicht in Zukunft noch für grosse Herausforderungen sorgen wird. Es ist klar: Solange in Afrika das Bevölkerungswachstum doppelt so gross ist, wie das Wirtschaftswachstum, wird uns das Thema Migration beschäftigen. Wir waren uns einig: Die Migration ist keine Lösung und es muss versucht werden, vor Ort dafür zu sorgen, dass diese gar nicht erst geschieht. Der Schlüssel dazu ist Wirtschaftswachstum. Asien macht es vor. In zig Ländern hat sich in den letzten 25 Jahren eine Mittelschicht gebildet, der es gut geht. Diese Schicht sieht keinen Grund, das Land zu verlassen.

Es bringt nichts, wenn gewisse Kreise immer wieder versuchen, globale Konzerne wie Glencore oder Nestlé zu brandmarken.

Diese Konzerne sind es, welche vor Ort als „Lanzenbrecher“ agieren und Arbeitsplätze und Strukturen schaffen, welche Wachstum ermöglichen. Es ist meine Hoffnung, dass die kommende Initiative der Linken abgelehnt wird und die Schweiz den global tätigen Firmen nicht Pflichten auferlegt, welche schlichtweg nichts bringen, ausser Bürokratie. Wir brauchen demokratische Strukturen und liberale Handelsstrukturen.

Ein spannendes Thema, bei welchem mit Weitblick und Kreativität viel erreicht werden kann. Ich hoffe, dass unsere Diskussion das eine oder andere Sport- oder Kunst-Talent auch ein wenig auf den politischen Geschmack gebracht hat.

Warum gibt es eigentlich keine Spezialklasse für politische Talente?

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